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ZEITFLUSS und KLANGMOBILE
Salzburg Biennale 2007 , aus „Zeitgenössische Musik nach 1945 in
Sazburg“ von Gottfried Kasparek
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Von 1988 bis 1997 stand der Komponist und Dirigent
Herbert Grassl dem ÖENM ( Österrichisches Ensemble für neue Musik) vor
und setzte die kontinuierliche Arbeit in Salzburg und die
Tourneetätigkeit erfolgreich fort. 1991 entwickelte Herbert Grassl
zusammen mit dem Salzburger Bildenden Künstler Otto Beck die
KLANGMOBILE. Mit diesen elektronisch bespielbaren, pedalangetriebenen
Drei-rädern wurde im Rahmen der Aspekte 1991 John Cage vom Flughafen
Salzburg eskortiert. Anschließend gab es Stadtbespielungen u .a. in
Salzburg, Dresden, Maastricht, Arnheim, Bozen, Wien, Villach und in
Seoul im Rahmen der IGNM Weltmusiktage, zuletzt 1999 in Bregenz (
Kunsthaus). Eine Anzahl von Kompositionen zeitgenössischer Musiker
wurden für offene Räume in jenen Orten konzipiert,auch für das Projekt
SALZACHARCHE von Otto Beck, aus dem sich die Veranstaltungsreihe
ZEITFLUSS zusammen mit Thomas Zierhofer-Kin und Markus Hinterhäuser
entwickelte, schufen u.a. Klaus Ager, Stefano Bassanese, Barbara Buczek,
Alberto Caprioli, Marek Choloniewski, Roman Haubenstock-Ramati, Klaus K.
Hübler, Young-Ho Kim, Sabine E.Panzer, René Prausmüller, Boguslaw
Schaeffer, Dieter Schnebel, Gerhard E. Winkler, T.Zierhofer-Kin, Herbert
Grassl, Anestis Logothetis und Bruno Strobl Kompositionen für die
Überfahrt mit der Fähre. Karl Heinz Stockhausen richtete seinen
Nasenflügeltanz für einen eigenen Zeitfluss-abend auf der Salzach ein. |
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